Jahresrückblick: Gehen Sie mit mir auf die Reise

von Dr. Eva Kinast — Kategorie: Persönlichkeitsentwicklung
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Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende – Zeit für einen Blick auf das, was war. Wenn ich zurückschaue, sehe ich ein Jahr der Entwicklung und des Wachstums: beruflich wie privat habe ich neue Dinge ausprobiert und Dingen, die mir am Herzen liegen, meine Aufmerksamkeit geschenkt. Und noch etwas zieht sich wie ein roter Faden durch mein Jahr… aber lesen Sie selbst. Und am Ende verrate ich Ihnen einen kleinen Trick, mit dem so eine Rückschau auch in schwierigen Jahren leichter fällt.

Mein Jahresrückblick im Schnelldurchlauf

Januar

2025 beginnt mit intensivem Austausch: Im VERMEULEN® Space auf Gut Sedlbrunn arbeite ich gemeinsam mit anderen VERMEULEN® Coaches an beruflichen und persönlichen Themen. Wir sammeln wertvolle Impulse und ich ziehe aus den Begegnungen Schwung und Kraft für das neue Jahr. Wieder einmal merke ich, wie wichtig Vertrauen und gegenseitige Unterstützung auf unserer Lernreise sind.

Februar

Wieder Gut Sedlbrunn: Eigentlich hätte ich meinen Koffer gar nicht auspacken müssen … Ich leite vier Tage lang das zweite Modul der Business Coach-Ausbildung 2024/25. Den Rest des Monats widme ich einem aufregenden neuen Projekt, das aber erst im Mai das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird …

März

Geld, Erfolg und Erfüllung stehen im Mittelpunkt: Im Postgraduate-Modul auf Gut Sedlbrunn (ich denke ernsthaft über die Sache mit dem Kofferauspacken nach …) setzen sich die Teilnehmenden mit Glaubenssätzen und dem Weg vom Mangel in die Fülle auseinander. Die Erkenntnis: Es ist wichtig, die eigenen Stolperstellen zu kennen.

April

Der Frühling hält Einzug in meine Coaching-Lounge in München. Ich habe sie im März renovieren lassen und erfreue mich nun jeden Tag an den frischen Farben, neuen Details und der Kunst meines Vaters, die die Räume zu einem inspirierenden Ort für Gespräche und Entwicklung machen. Für mich ist die Renovierung auch ein Sinnbild dafür, dass kleine Veränderungen große Wirkung entfalten können.

Mai

Ich packe erneut die Koffer – und begleite meinen Mann auf eine Geschäftsreise nach New York. Während er Termine hat, genieße ich die Stadt: Guggenheim Museum, MoMa, Ground Zero und das 9/11 Memorial Museum, Rooftop-Bars, die High Line – ich sauge alles in mich auf. Mitte Mai dann das, woran ich das ganze Frühjahr über im Hintergrund gearbeitet habe: Der Launch des Online-Portals www.vermeulen-coaching.com. Und damit die Geburt eines Netzwerks von VERMEULEN® Coaches im gesamten deutschsprachigen Raum. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!
Ebenfalls Mitte Mai treffe ich die drei Teilnehmenden meiner Seminarleitungs-Ausbildung zur Nachbesprechung ihres vierten und letzten Moduls: Sie haben gerade ihr erstes eigenes Seminar geleitet und wir reflektieren gemeinsam diesen abschließenden, großen Schritt.
Am letzten Tag des Monats feiern dann die zehn Teilnehmenden der Business Coach-Ausbildung 2024/25 auf Gut Sedlbrunn (wir gehören dort inzwischen zum Inventar …) den Abschluss des dritten Moduls – und damit ihren Ausbildungsabschluss. Ein Moment voller Aufbruchsstimmung und Stolz.

Juni

Wieder Kofferpacken. Dieses Mal geht es nach Wien. Ich habe Karten für das Billy Eilish-Konzert ergattert, und wo ich schon mal in der Stadt bin, besuche ich die Wiener Hofreitschule, die Staatsoper – sowie eine ehemalige Mitarbeiterin von mir und ihre Familie. Erfüllt und inspiriert kehre ich nach München zurück. Und schließe eine umfangreiche Weiterbildung ab: Das ganze Jahr lang habe ich mich im Symbolon-Reflexionstraining zum professionellen Coaching mit Kunstwerken fortgebildet. Geschafft!

Juli

Das, was ich meinen Teilnehmenden immer ans Herz lege, gilt auch für mich: Wer exzellentes Coaching bieten will, muss dranbleiben. Zertifizierungen sind für mich ein wichtiges Tool für die Qualitätssicherung. Und auch die wollen regelmäßig aktualisiert werden. Im August 2022 wurde ich als ICF Master Certified Coach (MCC) zertifiziert – die höchste Auszeichnung, die die International Coaching Federation vergibt. Drei Jahre später darf ich nun sagen: Die Re-Zertifizierung ist erfolgreich abgeschlossen!

August

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Im August veröffentliche ich die neue Broschüre für die Business Coach-Ausbildung 2025/26. Sie gibt allen, die sich für eine solche Ausbildung interessieren, den Leitfaden dafür an die Hand, was sie ab Dezember erwartet. Außerdem werte ich die Evaluations-Fragebögen des Ausbildungsjahrgangs 2024/25 aus und berechne die neue Gesamtnote: Von 2006 bis 2025 haben mich meine Teilnehmenden mit der Note 1,24 bewertet – bei einer Response-Quote von 89,9 %. Ich bin ganz schön stolz.

September

Dieses Mal packe ich einen wirklich großen Koffer: Fast vier Wochen reisen wir durch den Westen der USA. Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona, mit dem Hubschrauber über den Grand Canyon und in der Nacht über Las Vegas. Was für Perspektivwechsel! Besonders beeindruckt mich das Monument Valley – ein magischer Ort.

Oktober/November

Meine Botschaft zum Thema Qualität im Coaching ist beim Business Coach-Ausbildungsjahrgang 2024/25 komplett angekommen: Alle zehn Teilnehmenden lassen sich zum „Certified Coach Boudewijn Vermeulen® – Associate“ zertifizieren! Jede Menge Arbeit – für sie und für mich: Ich begutachte zehn Probe-Coachings, führe zehn Mentor-Coachings und nehme zehn Bronze-Prüfungen ab. Puuh! Aber im November werde ich mit zehn strahlenden Gesichtern belohnt!

Dezember

Ein letzter Wachstumsschub für dieses Jahr: Das Netzwerk der VERMEULEN® Coaches, das wir im Mai gegründet haben, zählt nun 26 Mitglieder. VERMEULEN® ist inzwischen unsere geschützte Kernmarke: Statt von der „Boudewijn Vermeulen® Methode“ sprechen wir jetzt durchgängig von der „VERMEULEN® Methode“.
Und was wäre 2025 ohne gepackte Koffer: Acht Tage lang arbeite ich mit dem neuen Business Coach-Ausbildungsjahrgang 2025/26 auf Gut Sedlbrunn (sie haben uns da schon vermisst).

Jetzt ist Zeit zum Innehalten: Silvester werde ich auf meiner geliebten Insel Hiddensee verbringen. Ich beschließe das Jahr voller Dankbarkeit für aufregende berufliche Entwicklungen und wunderbare persönliche Erlebnisse.

Eine Frage der Haltung

Ihnen wünsche ich, dass Sie ebenso dankbar und erfüllt auf Ihr Jahr zurückschauen dürfen. Und glauben Sie bloß nicht, dass bei mir dieses Jahr alles immer nur einfach und reibungslos verlaufen wäre. Tut es das je? Bei irgendwem? Ich habe mich lediglich dafür entschieden, meinen Blick in der Rückschau auf das zu lenken, was mich froh gemacht hat. Was mich hat wachsen lassen und wofür ich dankbar bin. Das ist eine Frage der Haltung: Mich nicht lähmen zu lassen von dem, was schiefläuft oder mir Kummer bereitet. Sondern mich von dem tragen zu lassen, was mir Kraft gibt.

Eine solche Haltung kann man übrigens lernen – sprechen Sie mich gern an, wenn Sie da für 2026 etwas ausprobieren möchten.

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