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7 Wege zu mehr Gelassenheit

von Dr. Eva Kinast — 17. Dezember 2019 — Kategorie: Stress
Sieben Wege zu mehr Gelassenheit - Coaching

Es gibt Menschen, die regen sich nicht über jede Kleinigkeit auf und sind selbst bei größeren Problemen entspannt und geraten nicht in Panik. Diese Menschen haben etwas, was vielen von uns fehlt: Gelassenheit.

Möchten Sie auch im Beruf und Alltag gelassener sein? Wollen Sie selbst bei großen Herausforderungen vollkommen ruhig bleiben?

Gelassene Menschen leiden deutlich weniger unter Stress und haben allein dadurch eine höhere Lebensqualität. Dank Gelassenheit treffen diese Menschen keine vorschnellen und damit die besseren Entscheidungen.

Sind Sie ein gelassener Mensch? Nein?! Dann habe ich eine gute Nachricht für Sie: Gelassenheit können Sie lernen. Selbst in unserer schnelllebigen Zeit können Sie etwas tun gegen das Gefühl, getrieben zu werden.

7 Tipps für Ihre Gelassenheit

Machen Sie es sich einfach! Hier sind 7 praktische Tipps für mehr Gelassenheit, die Sie leicht umsetzen können. Und weil Weihnachten schon kurz vor der Tür steht, gibt´s einen Extra-Tipp gleich am Anfang.

Extra-Tipp: Gelassenheit an Weihnachten

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch die Tage mit hoher Streitgefahr. Seien Sie gelassen, auch wenn Opa dreimal das gleiche Weihnachtslied singen möchte. Singen Sie einfach kräftig mit, und testen Sie Ihr Stimmvolumen. Wer singt, atmet kräftig durch (siehe Tipp Nr. 1).
Vermeiden Sie die üblichen Streitthemen wie Geldsorgen, Krankheiten, private Probleme und natürlich Politik und Religion. Schöne Gesprächsthemen gibt es genug. Vielleicht bereiten Sie sich etwas auf die weihnachtliche Konversation vor.
Und wenn Sie ein Geschenk bekommen, das Sie nicht so gelungen finden, dann konzentrieren Sie sich lieber auf die schönen Geschenke, und erfreuen Sie sich daran.

Damit Sie sich an meinen Extra-Tipp auch noch während der Weihnachtstage erinnern, habe ich für Sie ein Video ausgewählt. Schauen Sie es sich an.

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Tipp Nr. 1: Sie dürfen weiteratmen

In manchen Situationen verschlägt es uns oft den Atem. Gerade in kritischen Situationen atmen wir nur noch ganz flach oder halten gar den Atem an. Atmen Sie in diesen Situationen (besonders) tief durch. Sie werden sehen, das entspannt Sie sofort, die jeweilige Situation wirkt nicht mehr so bedrohlich. Also: Einfach weiteratmen – tief und ruhig.

Tipp Nr. 2: Zählen Sie bis 10

Kennen Sie das auch?! Jemand hat Sie geärgert oder sogar angegriffen. Der falsche Weg wäre jetzt, unbeherrscht und damit unbedacht zurückzuschießen. Worte, die gefallen sind, können Sie nicht zurücknehmen. Daher lieber innerlich bis 10 zählen und dann erst reagieren. Das gilt auch für Mails, die Sie eventuell in der Wut absenden möchten. Lassen Sie eine Viertelstunde verstreichen, dann können Sie ja noch immer auf den “Senden”-Knopf klicken. Wenn Sie es dann noch wirklich wollen.

Tipp Nr. 3: Den Kopf aufräumen

Nicht nur ein Schreibtisch und eine Wohnung sollten aufgeräumt sein. Ein aufgeräumter Kopf ist viel wichtiger. Nehmen Sie sich ein oder zweimal am Tag ein paar Minuten Zeit, und schreiben Sie alles auf, was Ihnen als “lose Enden” so durch den Kopf geht. Sie bekommen einen klareren Kopf, wissen, dass Ihnen kein Gedanke verloren geht, und haben gleichzeitig einen weiteren Schritt zu mehr Gelassenheit getan.

Tipp Nr. 4: Gehen Sie in den Meditationsmodus

Wenn es Ihnen besonders schwerfällt, gelassener zu werden, dann probieren Sie es mit Meditation. Meditation hat nichts mehr mit Esoterik zu tun. Wissenschaftliche Untersuchen im Bereich der Hirnforschung haben bewiesen: Durch Meditation werden ganze Hirnareale abgeschaltet und so gezielt Ruhe und Gelassenheit erreicht.

Tipp Nr. 5: Notfall-Fragen

Wenn Sie in einer unangenehmen Situation vor allem von Gefühlen beherrscht werden, dann klären Sie die Situation mit den folgenden fünf Fragen. So gewinnen Sie den nötigen Abstand und die erforderliche Übersicht:

  1. Was genau bereitet mir im Moment solchen Stress?
  2. Was könnte im schlimmsten Fall passieren?
  3. Wie wahrscheinlich ist es, dass dieser Fall eintritt?
  4. Was wird dieses Ereignis in einem Jahr, in drei Jahren für eine Bedeutung haben?
  5. Wie reagiere ich jetzt, was kann ich tun?

Tipp Nr. 6: Blick aus der Vogelperspektive

Panik und Hektik sind ein schlechter Ratgeber. Verschaffen Sie sich einen guten Überblick über die Situation, gehen Sie in die Vogelperspektive. Beobachten Sie sich selbst in der aktuellen Situation, wie Sie auch eine dritte Person beobachten würden. Jetzt überlegen Sie, welchen Rat sie dieser “dritten Person” geben würden.

Tipp Nr. 7: Eins nach dem anderen

Hektisch von einer Baustelle zur anderen zu springen und viele Dinge gleichzeitig tun zu wollen, bringt zwar Abwechslung ins Leben, aber selten vernünftige Ergebnisse. Helfen Sie sich mit einer Checkliste, Ablaufplan, „To Do“-Liste oder wie immer Sie es nennen möchten. So halten Sie sich selbst etwas an der Leine, wenn Sie von den wichtigen Themen abschweifen möchten. Sie wissen dann, worauf Sie sich konzentrieren müssen. Und das allein schon gibt Ihnen Gelassenheit.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen die nötige Gelassenheit für die letzten Vorbereitungen zum Fest. Sollte es Ihnen nicht gelingen, gelassen zu bleiben, kommen Sie zu mir ins Coaching. Ich bearbeite mit Ihnen Beziehungen, Konflikte, Probleme, so dass Sie sie Weihnachtstage stressfrei überstehen. Rufen Sie mich an. Telefon 089 / 13 92 63 69.

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