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Mit Meditation zur Konzentrationsfähigkeit

von Dr. Eva Kinast — 8. Oktober 2019 — Kategorie: Meditation
Mit Meditation zur Konzentrationsfähigkeit - Karriere

Wenn die Konzentrationsfähigkeit abnimmt

Der ganz normale Wahnsinn im Büro: Mitten im Meeting klingelt das Handy von Kollege A. Er wirft einen Blick darauf, sagt kurz “Moment, das ist wichtig!” und geht ran. Kollege B sieht in der Zwischenzeit die E-Mails auf seinem iPad an und schreibt auch gleich eine Antwort, während Kollegin C ihre WhatsApp-Nachrichten checkt und auf dem Handy herumtippt. Kollege A hat dank Anklopffunktion noch ein zweites Gespräch angenommen und schaltet lautstark zwischen beiden hin und her. Die Konzentrationsfähigkeit leidet, eine Fortsetzung des Meetings ist nahezu unmöglich.

Fluch und Segen moderner Technologien

Studien zufolge werden wir im Durchschnitt alle elf Minuten bei der Arbeit unterbrochen: von Anrufen, E-Mails, WhatsApp- oder SMS-Nachrichten. Und jedes Mal dauert es im Durchschnitt weitere acht Minuten, bis wir uns wieder auf die Arbeit konzentrieren können. Die modernen Technologien rauben uns – bei allem Segen – viel unserer wertvollen Zeit. Und sie rauben uns unsere Konzentrationsfähigkeit!

Die einfachste Gegenmaßnahme wäre das Abschalten aller Geräte und Störfaktoren, um sich konzentrieren zu können. Ist dieses nicht möglich, kann man etwas tun, um die eigene Konzentrationsfähigkeit allgemein zu steigern: meditieren.

Der Meditationsmodus, der die Konzentrationsfähigkeit steigert

In östlichen Kulturkreisen fangen die Menschen bereits im Kindesalter von 4 oder 5 Jahren zu meditieren an. Das Gehirn lernt dadurch, auf den sog. “Meditationsmodus” umzuschalten. Der Mensch schaltet ab und entspannt sich. Das gibt Ruhe, Kraft und Zentrierung auf Wesentliches. Die Konzentrationsfähigkeit wird – nachweislich – gefördert.

In westlichen Kulturkreisen fangen Menschen meistens erst im Erwachsenenalter mit Meditation an. Den “Meditationsmodus” erreichen sie daher in der Regel nie. Aber: Die Konzentrationsfähigkeit wird trotzdem wesentlich gefördert. Untersuchungen aus der Hirnforschung beweisen, dass man durch Meditation ganze Hirnareale abschalten und sich so gezielt Ruhe verschaffen kann. Damit ist man dann für den typischen Büroalltag wieder bestens gerüstet und verliert die Konzentrationsfähigkeit in Richtung auf die eigenen Ziele nicht so leicht.

Auch Konzerne wie z. B. SAP lehren Ihren Managern und MitarbeiterInnen das Meditieren – zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, zur Stressreduktion und zur Erhöhung der Kreativität:

„Warum Weltkonzern SAP Manager und Mitarbeiter das Meditieren lehrt“

Sie wollen wissen, was man eigentlich ganz genau unter Meditation versteht und wie und wo man meditiert? Dann schauen Sie sich das folgende Video an. Sie werden sehen, Meditation können Sie ganz leicht in Ihren Büroalltag einbauen! Ein buddhistischer Mensch erklärt, wie das geht:

Konzentrationsfähigkeit und Coaching

Auch im Führungskräfte-Seminar Spurrillenwechsel® erfahren und in der Coach-Ausbildung Spurrillenwechsel® erlernen leite ich eine spezielle Art der Meditation, nämlich eine Bewegungsmeditation, an. Es gibt ja viele Menschen, die beim Meditieren nicht still im Schneidersitz sitzen und ihre Gedanken ziehen lassen können. Bewegung und Varianten von Bewegungsabläufen beim Meditieren erleichtern die ganze Sache und Fokus und Konzentrationsfähigkeit nehmen zu. Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, dann lesen Sie doch detaillierte Informationen über das Führungskräfte-Seminar in der Broschüre zum Führungskräfte-Seminar und zur Coach-Ausbildung in der Broschüre zur Coach-Ausbildung.

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