Zurück zur Übersicht

Das PCC Qualitätssiegel für Ihre Sicherheit – Erfolgreiche ICF Re-Zertifizierung

von Dr. Eva Kinast — 18. September 2018 — Kategorie: Zertifizierung
PCC Professional Certified Coach

Bereits vor einigen Jahren habe ich mich durch die International Coach Federation (ICF) zum PCC (= Professional Certified Coach) zertifizieren lassen. Die Wahl dieser Institution war natürlich kein Zufall – die ICF ist ein internationaler und gleichzeitig der weltweit größte Coaching-Verband, der sich besonders hohe Standards gesetzt hat. In diesem Jahr stand die Re-Zertifizierung an – erfolgreich.

Zertifizierung zum Professional Certified Coach

Für eine ICF Zertifizierung musste ich damals anspruchsvolle Voraussetzungen erfüllen. Eine fundierte Coach-Ausbildung im Umfang von mindestens 125 Stunden, 750 Stunden nachgewiesene Coachingerfahrung, 10 Stunden Mentorcoaching mit einem ICF zertifiziertem Coach und diverse andere erfüllte Anforderungen haben mich für das ICF Examen qualifiziert. Dabei werden in zwei dokumentierten Coachingstunden und einer schriftlichen Prüfung alle wesentlichen Kernkompetenzen abgefragt.

Ein ICF-zertifizierter Coach hat bewiesen, dass

  • sie/er die Ethikrichtlinien und professionellen Standards einhält,
  • sie/er den gemeinsamen Aufbau einer vertrauensvollen Coaching-Beziehung beherrscht,
  • sie/er effektiv kommuniziert und
  • sie/er den Ablauf von Lernprozessen fördert und Klienten gerechte Ergebnisse erreicht.

Re-Zertifizierung bei der International Coach Federation (ICF)

Die Bereitschaft, sich einer so harten neutralen Beurteilung zu unterziehen, ist übrigens alles andere als selbstverständlich: Von ca. 8.000 Coaches in Deutschland (Trainer, Berater und sonstige Berufsbezeichnungen nicht eingerechnet) sind nur 44 auf PCC Level zertifiziert!
Nun also die Re-Zertifizierung – wozu? Zum einen, weil es die ICF zu Recht nicht zulässt, dass man sich auf seinem Status ausruht. Wer sich nicht regelmäßig re-zertifiziert, verliert seine Zertifizierung wieder. Vor allem aber aus eigenem Antrieb: Als professioneller Coach liegt mir meine eigene Weiterentwicklung genauso am Herzen wie die meiner Klienten. Daher war es für mich auch kein Problem, die äußeren Anforderungen zu erfüllen:

  • mindestens 40 Stunden coachspezifische Weiterbildung während der letzten drei Jahre seit der Zertifizierung oder letzten Re-Zertifizierung,
  • davon mindestens 24 Stunden zum Thema Kernkompetenzen der ICF,
  • davon mindestens drei weitere Stunden zum Thema Coaching Ethik.

PCC-Zertifikat

Es ist ein schönes Gefühl, jetzt das frische Zertifikat der International Coach Federation in den Händen zu halten, das meinen Einsatz für maximale Qualität dokumentiert:

pcc zertifikat dr eva kinast 2018

In Zukunft: Master Certified Coach (MCC)

Übrigens habe ich mit der erfolgreichen Re-Zertifizierung mein endgültiges Ziel noch nicht erreicht. Die ICF bietet als Dokumentation der höchsten Professionalisierungsstufe noch die Zertifizierung als Master Certified Coach (MCC) an. Wie Sie sich denken können, liegt diese Latte noch ein paar ordentliche Zentimeter höher. Mein Plan ist, den MCC innerhalb der nächsten drei Jahre zu erhalten – ich werde an dieser Stelle berichten.

Diese Beiträge könnten Sie interessieren:

  1. Coaching-Programm: 10 Punkte, auf die Sie achten sollten
  2. Einzel-Coaching vs. Führungskräfte-Seminar
  3. Seminarleitungs-Ausbildung: Mastermind-Gruppe und Ideen-Inkubator
  4. Referenzen: Wir gehen auf die 80 zu
  5. Kunst und Coaching
  6. Jobsuche: So unterstützt Sie Coaching dabei

 

Teilen