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Feierabend machen

von Dr. Eva Kinast — 10. Oktober 2017 — Kategorie: Freizeit
Feierabend machen - Karriere

Gerade mal ausprobiert: Ich habe bei Google nach „Feierabend machen“ gesucht und die Suchmaschine präsentiert 462.000 Suchergebnisse. Bei der Suche nach „Überstunden“ findet Google über 2 Millionen Fundstellen. Damit ist klar, wie die Prioritäten im Internet verteilt sind. Trotzdem kümmern wir uns in diesem Blogbeitrag mal um den gekonnten Feierabend.

Laut Wikipedia kommt das Wort „Feierabend

„von dem spätmittelhochdeutschen Wort „vīrabent“, was „Vorabend eines Feiertags“ bedeutet. Feierabend ist die Muße-, Frei- und Ruhezeit am Abend und bezeichnet sowohl das Ende des Arbeitstags (z. B. Dienstschluss) wie auch die freie Zeit danach bis zur Nachtruhe.“

Auch in der Kultur hat der Feierabend seinen festen Platz. Peter Alexander hat ihm ein eigenes Lied gewidmet. Dies stammt zwar aus den 70er Jahren, hat an seiner Aktualität jedoch nichts verloren. Hören Sie es sich doch einmal an! Wenn Sie zur jüngeren Generation gehören, werden Sie es wahrscheinlich gar nicht mehr kennen.

Allerdings hat sich seit Peter Alexander der Feierabend auch geändert. Dank Smartphone & Co. sind wir jetzt auch am Abend und am Wochenende für Mails, Chef, Kollegen und Kunden leicht erreichbar. Der Beruf greift daher immer mehr in die Freizeit und damit in das Privatleben ein. So manche Beziehung hat dadurch ein ständiges Reizthema.

Glaubt man der OECD dann ist Deutschland Feierabend-Meister. Während in den USA 1.790 Stunde, in Japan 1.745 Stunden pro Jahr gearbeitet werden, sollen es in Deutschland „nur“ 1.393 Stunden sein. Die Frage bleibt, woher kommen dann nur die vielen Überstunden?

Jetzt muss nur noch geklärt werden, wie der freie Abend verbracht wird. Auch dafür gibt es natürlich Umfragen: Jeweils ein Drittel soll sich mit dem Fernseher, Onlineangeboten und Sport die Zeit vertreiben. Immer mehr Menschen nutzen den Feierabend auch für Meditation und zur Entspannung. Und wie halten Sie es mit Ihrem Feierabend?

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