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„Guten Morgen“ – Wie Sie mit nur zwei Worten Ihre Beziehungsintelligenz steigern

von Dr. Eva Kinast — 2. Februar 2021 — Kategorie: Selbststeuerung
"Guten Morgen" - Wie Sie mit nur zwei Worten Ihre Beziehiehungsintelligenz steigern - Coaching

Kollegen werden zu Verbündeten, Kunden werden zu guten Bekannten. Das Zauberwort heißt Beziehungsintelligenz. Diese kann zwar jeder gut gebrauchen, für Führungskräfte ist sie jedoch ein Muss. Deshalb achten Sie schon am Morgen, wenn Sie ins Büro kommen, auf zwei Worte, nämlich „Guten Morgen“.

In meinem Führungskräfte-Seminar erlebe ich es immer wieder. Die Mehrzahl der Teilnehmer betritt den Seminarraum, ohne “Guten Morgen” zu sagen. Dabei ist das so wichtig. Wie machen Sie es? Haben keine Lust dazu, ist Ihnen nicht wichtig oder Sie sind morgens schlichtweg nicht in der Stimmung?! Oder werfen Sie neben einem Blick auch noch einen Gruß in die Runde?

Dieses “Guten Morgen” ist ein sehr gutes Beispiel. In dem Moment, wenn Sie “Guten Morgen” ins Plenum oder auch zu einem Einzelnen sagen, ist das ein wahrer Türöffner für die Beziehung. Sie werden angesehen, Sie werden beachtet, häufig sogar etwas angelächelt. Sie stehen in Kontakt. Und das mit nur zwei Worten. Wenn das keine Performance ist.

“Guten Morgen!”

Doch was steckt dahinter? Die Theorie über diese Kommunikation hat Schulz von Thun auf den Punkt gebracht: Impuls -> Reaktion -> Reaktion -> Reaktion…. In der Praxis sendet der eine einen Impuls (den “Guten Morgen”-Gruß), der andere sieht den Grüßenden an, lächelt vielleicht. Oder er erwidert selbst mit einem “Guten Morgen”. Das Lächeln wird aufgegriffen und erwidert. Beide kommunizieren also miteinander.

Was im Seminarraum gilt, funktioniert auch im Geschäftsalltag. Haben Sie es auch schon erlebt? Der Vorgesetzte kommt in den vollen Besprechungsraum – ohne Gruß – setzt sich auf seinen Platz und legt gleich los. Alphatier eben, aber in der Situation gänzlich ohne Beziehungsintelligenz.

Mitarbeiter, zu denen die Führungskraft eine Beziehung aufgebaut hat, legen sich für ihren Chef auch mal mehr ins Zeug, wenn Not am Mann ist.
Was waren Sie bis zur Lektüre von diesem Blogbeitrag für ein Mensch? Ein “Guten Morgen”-Sager oder ein Schweiger und Weggucker? Und jetzt – nach dem Artikel? Vielleicht lassen Sie es mich ja wissen.

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