Perfektes (Selbst)Coaching – mit nur zwei Fragen

Lesenswerte Bücher, wichtige Forschungsergebnisse, kleine Hilfen für den Führungsalltag – es gibt eine Vielzahl von Tipps und Themen, die mir täglich begegnen. Was ich für relevant halte, teile ich gerne auf meinem Blog. Kurz auf den Punkt gebracht, angenehm zu lesen und natürlich immer mit einer herzlichen Einladung, Ihre Sicht oder Erfahrungen durch einen Kommentar einzubringen. Wenn Ihnen der Blog der Kaderschmiede für Führungskräfte & Coaches gefällt, freue ich mich auch sehr über eine Weiterempfehlung.

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Perfektes (Selbst)Coaching mit nur zwei Fragen - Tools

Möchten Sie Ihren Motiven sicher auf die Spur kommen? Und auch noch gleich den Motiven Ihrer Kollegen, Ihrer Mitarbeiter, Ihres Chefs und Ihres Partners?! Zwei Fragen führen treffsicher zum Ziel.

Jemand sucht einen Job, doch kommt er einfach nicht dazu, seine Bewerbung abzuschicken. Mit zwei Fragen klärt sich die Situation:

Frage 1: “Was müssen Sie nicht tun, wenn Sie keine Bewerbung abschicken?” Antwort: Na klar, nicht arbeiten, kein Geld verdienen, nicht für den Unterhalt der Familie sorgen…

Frage 2: “Und was gönnen Sie sich damit?” Antwort: Eine Pause, Ruhe, Faulenzen, lange schlafen, keine nervigen Kunden…

Zwei Fragen

Das (Selbst)Coaching Tool besteht also aus zwei Fragen:

  1. Was müssen Sie nicht tun, wenn Sie…nicht…?
  2. Was gönnen Sie sich damit?

Noch ein Beispiel: Jemand hat Kopfschmerzen. „Was müssen Sie nicht tun, wenn Sie Kopfschmerzen haben?“ Na klar! Die Kinder aus der Schule abholen, den Kuchen fürs Sommerfest backen, die Präsentation für morgen fertig machen… Was gönnen Sie sich damit? Mitten am Tag ins Bett liegen und schlafen, eine ganze Tafel Schokolade in einem Rutsch essen, die Kinder zum Spielen zur Nachbarin schicken….

Das funktioniert natürlich auch im Business Umfeld: Der Vertriebsleiter stellt nach der Fusion die neue Vertriebsstrategie dem Vorstand vor. In einem zweiten Meeting geht es dann um die Budgetverhandlung. Sowohl im ersten als auch im zweiten Meeting war der Vorstandsvorsitzende nicht anwesend, obwohl ihm die Wichtigkeit dieses Themas sicher bewusst war. Wenn wir uns jetzt die beiden Fragen ansehen: Was muss der Vorstandsvorsitzende nicht tun? Er muss keine Verantwortung übernehmen. Und was gönnt er sich mit der Abwesenheit? Na klar, Beachtung!

Wenn Sie also das nächste Mal auf irgendetwas keine Lust haben oder nicht machen wollen, dann stellen Sie sich doch einfach die beiden Fragen. Sie kommen dann Ihrem inneren Schweinehund ganz schnell auf die Spur. Viel Erfolg dabei.

Fragen? Dann rufen Sie mich doch an. Was hält Sie ab?

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