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Referenz: Steffen Sauer

Profilbild von 饶诗帆/Steffen Sauer

Seit mittlerweile zwei Jahren bin ich im regelmäßigen Austausch mit Frau Dr. Kinast. Schon vor dem Executive Coaching Program (ECP) habe ich durch die Reflektion in den gemeinsamen Gesprächen meine Herangehensweisen hinterfragt, angepasst und eigene Lösungen entwickeln können. Mein Umfeld und meine Familie hatten mir bereits eine Veränderung bestätigt, was mich anspornte, weiter an mir zu arbeiten.

So ging ich den nächsten Schritt und meldete mich für ECP an – insbesondere zu den Themen Selbstcoaching, die Führungskraft als Coach, Burnout-Prävention und Work Life Balance wollte ich noch mehr lernen. Da ich Veränderung in meiner Organisation, bei meinen Mitarbeitern, Kollegen und Führungskräften erzielen möchte, muss ich mich auch selbst regelmäßig hinterfragen.

Der Nutzen des ECP liegt darin, dass man sich selbst klärt und so die Möglichkeit bekommt, berufliche wie private Themen den eigenen Wünschen entsprechend zu gestalten. Ich persönlich habe mich auf eine Situationsbestimmung, die Abschätzung meines Potentials, eine persönliche Road Map sowie Wünsche und Erwartungen (beruflich wie privat) konzentriert.

Besonders gut haben mir der Coaching-Ansatz sowie die Gruppenarbeit gefallen. Das körperorientierte Coaching wirkt im Zusammenhang mit den Theorien bzw. Modellen sehr intensiv. Weil man mit wechselnden Partnern aus der Gruppe an Themen arbeitet, bekommt man viele zusätzliche Denkanstöße, ohne jedoch direktes Feedback zu den eigenen Themen zu erhalten. Allein durch Zuhören (wichtig – kein Feedback, sondern „Wahrnehmung und Wertschätzung“ – ein weiteres Seminarthema) und die Reflexion im Anschluss erkennt man sich in der ein oder anderen Situation wieder. Über die 8 Tage lernt man die anderen Teilnehmer sehr gut kennen und wertschätzen. Man bleibt auch im Anschluss in Kontakt, kann so das Erlernte einfacher in den Alltag transferieren und sogar mit der Lerngruppe jederzeit wiederholen.

Als Haupterkenntnis habe ich für mich mitgenommen, meinem Privatleben mehr Beachtung zu schenken – nicht immer „funktionieren zu müssen“. Meine hohe Erwartungshaltung an mich selbst habe ich mir ganz alleine auferlegt. Diese hat mich in sehr kurzer Zeit beruflich viel erreichen lassen, doch auch dafür gesorgt, dass mir privat etwas fehlt. Im Seminar fasste ich den Entschluss, das Angebot meines Unternehmens für einen weiteren Karriereschritt im Anschluss an meine Entsendung abzulehnen und lieber eine Auszeit einzulegen. Mir gefällt der Gedanke etwas zurückzugeben, so versuche ich meine Pause mit einem gemeinnützigen Engagement zu kombinieren.

饶诗帆/Steffen Sauer, Manager ZF Production System, ZF Production System Asia Pacific-China (ZAO), ZF (China) Investment Co., Ltd., www.zf.com

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